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St. Maximinus in Brechen wird Pfarrkirche

Pfarreiwerdung Villmar-Brechen: Bischof folgt Beschlüssen des Pastoralausschusses
St. Maximinus in Brechen wird Pfarrkirche
St. Maximinus in Brechen wird Pfarrkirche
Kirche St. Maximinius in Niederbrechen © Volker Thies - CC BY-SA 3.0 - commons.wikimedia.org

Die Kirche St. Maximinus in Niederbrechen wird Pfarrkirche der neuen Pfarrei „Heilig Geist Goldener Grund/Lahn“. Dies hat der Limburger Bischof Georg Bätzing unter Berücksichtigung aller Argumente entschieden. Bätzing macht sich mit seiner Entscheidung den Beschluss des Pastoralausschusses im Pastoralen Raum Villmar-Brechen vom Mai 2018 zu eigen. Der Entscheidung waren Gespräche und Beratungen verschiedener synodaler Gremien im Pastoralen Raum sowie im Bischöflichen Ordinariat vorausgegangen.

Die Pfarrei „Heilig Geist Goldener Grund/Lahn“ soll zum 1. Januar 2019 gegründet werden. Sie wird aus den bestehenden Pfarreien und Kirchengemeinden St. Peter und Paul in Villmar, St. Marien in Langhecke, Mariä Heimsuchung in Runkel, St. Lambertus in Arfurt, St. Maximinus in Niederbrechen, der Pfarrei Heilige Sieben Brüder in Oberbrechen, St. Josef in Aumenau, St. Georg in Werschau und der Pfarrvikarie St. Marien in Kirberg errichtet. In der künftigen Pfarrei leben etwa 11.200 Katholiken (Stand Dezember 2016).

Das Zentrale Pfarrbüro der neuen Pfarrei wird im Pfarrhaus in Oberbrechen eingerichtet. Bischof Georg Bätzing legte per Dekret vom 9. Juli 2018 den Kirchort Heilige Sieben Brüder als Amtssitz des Priesterlichen Leiters fest.

Neben der Pfarrei „Heilig Geist Goldener Grund/Lahn“ werden im Bistum Limburg zum 1. Januar 2019 drei weitere Pfarreien neuen Typs gegründet. Im Bistum Limburg gibt es dann 42 Pfarreien neuen Typs. Nach Abschluss des Prozesses der Neuordnung der Seelsorge sollen es etwa 50 Pfarreien sein.